Körper · Bewegung · Schütteln · Musik · Begegnung
Weniger im Kopf.
Mehr im Leben.
Wieder mehr in Kontakt kommen
In den letzten Jahren habe ich mich viel mit meinem Nervensystem, meinem Körper und meinem eigenen Erleben beschäftigt. Dabei habe ich entdeckt, wie viel sich durch Schütteln und intensive Bewegung öffnen kann: mehr Lebendigkeit, Verbundenheit und manchmal auch ein Gefühl von Ekstase.
Ich kenne es, wenn der Kopf nicht aufhört zu arbeiten, wenn mich Dinge überfordern oder ich mich innerlich wie abgeschnitten fühle. Shaking ist für mich eine Möglichkeit, wieder mehr zu spüren und in Bewegung zu kommen – auch dann, wenn ich nicht gleich weiss, wie es weitergeht.
Nicht alles lässt sich durch Nachdenken lösen. Manchmal braucht es weniger Worte und mehr Körper. Vibration, Bewegung, Atem und Musik. Nicht, um etwas Bestimmtes erreichen zu müssen, sondern um dem eigenen Erleben Raum zu geben.

Nichts davon muss.
Wenig Worte. Viel Körper.
Wir lassen uns von der Musik bewegen, schütteln, vibrieren, tanzen oder werden zwischendurch ganz ruhig. Die Musik verändert sich, und wir können erkunden, was gerade in uns lebendig ist.
Es geht nicht darum, gut zu tanzen oder etwas darzustellen. Du musst auch nichts Bestimmtes fühlen oder loslassen. Du kannst deine eigene Intensität finden, Pausen machen und jederzeit entscheiden, was für dich gerade passt.
Mich interessiert, was entsteht, wenn wir uns selbst auf diese Weise begegnen – und gleichzeitig mit anderen Menschen in einem Raum sind. Ohne viel erklären zu müssen. Einfach gemeinsam da sein.
Du musst nichts können
Du brauchst keine Tanzerfahrung und keine Vorkenntnisse in Körperarbeit. Du musst weder besonders beweglich sein noch wissen, was du mit deinem Körper anfangen sollst.
Komm so, wie du gerade bist. Du kannst dich auf die Musik einlassen, vorsichtig ausprobieren oder erst einmal beobachten. Du bestimmst dein Tempo.
Zieh bequeme Kleidung an und bring etwas Wasser mit.
Der nächste Abend
Dein Körper. Dein Tempo.
Bewegung und Schütteln können intensiv sein. Du entscheidest jederzeit selbst, wie weit du gehen möchtest. Du kannst langsamer werden, eine Pause machen, Abstand nehmen oder ganz aussteigen.
Es gibt keine Pflicht, etwas zu teilen, und keine Berührung ohne ausdrückliches Einverständnis. Ich möchte einen Rahmen schaffen, in dem du deine Grenzen wahrnehmen und respektieren kannst.
Der Abend ist ein gemeinsames Bewegungserlebnis und kein therapeutisches Angebot. Wenn du gerade in einer akuten psychischen Krise bist oder intensive therapeutische Unterstützung brauchst, ist ein Gruppenabend möglicherweise nicht der passende Rahmen.
Ein bisschen mehr im eigenen Leben ankommen.
Ich weiss nicht, was für dich an diesem Abend entstehen wird. Für mich liegt gerade darin etwas Schönes: gemeinsam in Bewegung kommen, spüren, was da ist, und offen sein für das, was wir noch nicht kennen.