
Am liebsten am Tisch
Ich koche gerne für andere. Noch schöner wird es, wenn aus einem Essen ein langer Abend wird und irgendwann niemand mehr auf die Uhr schaut.
Ich mag gute Gespräche, gemeinsames Kochen, lange Wege und Menschen, die mich überraschen. Ich kann mich in grosse Fragen vertiefen und fünf Minuten später über irgendeinen Unsinn lachen.
Ich habe Informatik studiert, Unternehmen gegründet und in Gemeinschaften gelebt. Heute beschäftige ich mich mit künstlicher Intelligenz, Bewusstsein und der Frage, wie ich eigentlich leben möchte.

Und zwischendurch versuche ich einfach, einen schönen Tag zu haben.

Ich koche gerne für andere. Noch schöner wird es, wenn aus einem Essen ein langer Abend wird und irgendwann niemand mehr auf die Uhr schaut.

Ich mag Wälder, Berge und Wege, auf denen ich nicht alle zehn Minuten nachsehen muss, wo ich bin. Der Jakobsweg war dafür eine ziemlich gute Gelegenheit.

Von künstlicher Intelligenz bis Körperarbeit: Ich interessiere mich für ziemlich unterschiedliche Dinge. Manchmal ergeben sie für mich Sinn. Manchmal stehen sie einfach nebeneinander.
Ich denke gerne nach. Manchmal eindeutig zu viel.
Ich interessiere mich für Bewusstsein und finde trotzdem nicht jede spirituelle Sprache hilfreich.
Ich habe Unternehmen gegründet und zweifle gelegentlich, ob wirklich alles ein Projekt werden muss.
Ich vertiefe mich gerne in tiefgründige Gespräche mit einer humorvollen Leichtigkeit.
Ich suche manchmal nach Orientierung und freue mich trotzdem daran, nicht alles zu wissen.
Ich bin in Berlin aufgewachsen, kurz nach dem Fall der Mauer. Später führte mich ein Austauschjahr nach Nordchina, wo ich Chinesisch lernte und eine ganz andere Lebenswirklichkeit kennenlernte.
Ich studierte Informatik, gründete ein Unternehmen und arbeitete viele Jahre mit Technologie und Teams. Parallel dazu zog es mich in Gemeinschaften, zur Meditation und zur Körperarbeit.
Mich beschäftigte, wie wir gemeinsam etwas aufbauen, und genauso, wie wir zusammen leben können.


Ich reiste durch verschiedene Länder, machte eine Yogalehrerausbildung in Indien und ging den Jakobsweg. Es waren unterschiedliche Erfahrungen, nicht alle mit einer grossen Erkenntnis am Ende. Aber sie gehören zu meinem Leben.
Eine lange Beziehung ist zu Ende gegangen. Mein Vater ist gestorben. Zwei Erfahrungen, die auf unterschiedliche Weise zu meinem Leben gehören und die mich bis heute beschäftigen.
Ich kenne Trauer. Und ich kenne das Gefühl, wenn etwas, das lange selbstverständlich war, plötzlich nicht mehr da ist.
Ich könnte versuchen, daraus eine Geschichte zu machen, in der ich erzähle, was ich gelernt habe, wie ich gewachsen bin, was sich verändert hat. Aber so einfach ist es für mich nicht.
Manches verstehe ich besser als früher, anderes ist noch offen. Und manches darf vielleicht einfach wehtun, ohne dass ich etwas daraus machen muss.
Und trotzdem geht das Leben weiter. Ich kann traurig sein und lachen, mich verloren fühlen und neugierig sein auf das, was kommt.
Mich fasziniert Bewusstsein. Was geschieht, wenn wir für einen Moment nicht alles glauben, was unser Kopf über uns und die Welt erzählt? Wenn wir aufhören, jemand sein zu müssen, und das Leben unmittelbarer erfahren?
Ich kenne Momente tiefer Freude, Weite und Verbundenheit, die mich immer wieder daran erinnern, wie anders sich das Leben anfühlen kann.
Mich interessiert, wie wir solchen Erfahrungen Raum geben können – durch Stille, Bewegung, Körperarbeit und die Begegnung mit anderen.
Ich habe darauf keine fertigen Antworten. Aber ich möchte dieser Frage in meinem Leben weiter nachgehen und Räume öffnen, in denen auch andere ihrer eigenen Erfahrung begegnen können.
Ich beschäftige mich mit künstlicher Intelligenz und Bewusstsein und damit, wie wir Technologie gestalten, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren. Einiges davon fliesst in Projekte wie LumenAI, NYZH und Zämecho ein. Andere Ideen bleiben vorerst einfach Ideen.
Ich probiere aus, wie Begegnungen in der Nachbarschaft entstehen können. Ich koche, entwickle Ideen, verwerfe manche wieder und entdecke immer neue Dinge, die mich interessieren.
Und ich frage mich manchmal, ob ich wirklich schon wieder etwas Neues anfangen muss – oder ob es gerade reicht, hier zu sein.
Heute begleite ich vor allem Männer, die sich mit sich selbst, ihren Beziehungen oder einer Veränderung in ihrem Leben beschäftigen möchten. Daneben entstehen Räume für Begegnung, Bewegung und gemeinsames Erleben.
Dabei interessiert mich nicht nur, was du erzählen kannst, sondern auch, wie es dir gerade geht. Wir können reden, still werden, wahrnehmen und schauen, was sich zeigt.
Wenn du herausfinden möchtest, ob das für dich passt, freue ich mich, dich kennenzulernen.